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Kategorie: Kanena

Freies Training



am Hufeisensee. Nicht nur Sonnen und Baden ist angesagt. Abgesehen von den Quad- und Motorradfahrern die der Meinung sind der Hufi ist das richtige Übungsgelände für sie haben auch Modellbauer dieses Gelände für sich entdeckt.

Ist schon interessant den kleinen Flitzern zu zu schauen. Qualm und fliegende Steine wie bei den Großen.

 
 
 

Rettungseinsatz am Hufeisensee …



Auch in diesem Jahr hat die ADAC-Luftrettung wieder die Bergung von verunglückten Personen aus dem Wasser geprobt. Die ganze Woche kreiste Christoph 70 auf der Kanenaer Seite des Hufeisensees. Viele interessierte Bürger haben sich das Spektakel angeschaut.

Auf dem Gelände des Wassersportclubs war der Hubschrauber stationiert und hier wurde auch die Besatzung nach 4 Bergungen gewechselt. Die Rettungsschwimmer der DLRG spielten die zu bergenden Opfer. Sicher keine leichte Aufgabe im Sog des Hubschraubers am Seil an das Ufer gezogen zu werden. Aber auch solche Einsätze müssen geübt werden. Den Hubschrauber dicht über dem Wasser und unmittelbar neben Bäumen zu manövrieren ist nicht einfach. Aber die Besatzungen haben gezeigt das sie ihr Geschäft verstehen.

 
 
 

Land unter auch in Sachsen-Anhalt

„Land unter auch in Sachsen-Anhalt: Das Hochwasser machte den Menschen in Ostsachsen auch am Dienstag noch zu schaffen. Die kleine Ortschaft Kanena ist nach den anhaltenden Regenfällen nur noch auf dem Wasserweg zu erreichen… “

So hieß es gestern in einem Bilduntertitlel der Stern Panorama Galerie „Kanena nur noch auf dem Wasserweg zu erreichen“.


Liebe Stern Redaktion,

es handelt sich bei dem Bild „nur“ um eine Kleingartenanlage. Kanena ist nach wie vor mit dem Auto, zu Fuß, mit der S-Bahn, dem Bus und wer möchte, über den Hufeisensee natürlich auch, auf dem Wasserweg zu erreichen.

Kanena ist auch im Übrigen nicht einmal in der Nähe von Ostsachsen. Aber vielleicht war der Kommentar ja auch irgendwie anders gemeint.

 
 
 

Von den Küchendörfern zu Halles industriellem Osten

(Text – Super Sonntag vom 14.06.2009)

Osttangente und Ausbau der Delitzscher Straße werten Halles Osten auf.

Wo heute Deutschlands älteste Schokoladenfabrik steht, die Tageszeitung für Halle produziert wird, Deutschlands zweitbeliebteste Backmischungen produziert werden oder die Straßenbahn Halles “zu Hause” sind, dort waren vor rund 150 Jahren die “Küchendörfer” Halles zu finden.

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Gemüse für die Stadt

Büschdorf etwa, das Dorf an der bedeutenden Handelsstraße ins Kursächsische, das Gemüse für Halle und Leipzig produzierte. Auch in den Dörfern, die entlang des Reidebachs entstanden waren und heute den Ortsteil Reideburg bilden – Reideburg, Sagisdorf, Krondorf, Baweritz oder Schönnewitz – hatten fruchtbaren Boden und eine garantierte Wasserversorgung, um den Hallensern frisches  Gemüse auf den Tisch zu bringen.Und in Diemitz, das die Hallenser heute vor allem als “Eisenbahnviertel” und Durchfahrt zur A14 und A9 kennen, wurde neben Gurken vor allem Kümmel angebaut. Deshalb erzählen alte Diemitzer heute noch vom Kümmeldorf.

Das Gesicht der Dörfer wandelte sich, als nach dem deutsch-französischen Krieg 1870/71 die Industrialisierung in Halle voranstürmte, sich die Wohnsiedlungen nach Süden ausdehnten und die Industrie das hallesche Umland im Osten besetzte. Vor allem, als um 1880 eine erste “Berliner Brücke” die Stadtgrenze der Bahngleise nach Osten durchbrach – vier Eisenbahnlinien kreuzten Halle damals – entstanden in Diemitz Werkstätten (nicht nur!) für die Eisenbahn, führten Gleise aus neuen Großbetrieben zu dem 1870 feierlich eingeweihten Zentralen Güterbahnhof, wurden in dem einst idyllischen Dörfchen Wohnungen für Arbeiterbund Angestellte der Bahn gebaut.

Straßenbahn aufs Land

Beredtes Zeugnis für die Eroberung der Saalkreisdörfer durch die Industrie mag sein, dass bereits 1914, 36 Jahre, bevor Reideburg, Kanena, Büschdorf und Diemitz nach Halle eingemeindet wurden, die Städtische Straßenbahn Halle bis nach Schönnewitz fuhr. Oder die Otto-Stomps-Straße, benannt nach einem Bankier, der sich rechtzeitig ein großes Areal für die Erbauung von Industriebetrieben an “seiner” Straße sicherte.

Heute verstecken sich die alten Dorfkerne hinter hohen Mauern und Toren vor dem scheinbar unaufhaltsamen Verfall von leer stehenden Mietshäusern, Stadtvillen und Betriebsgebäuden. Aber mit dem Neubau der dritten Berliner Brücke anstelle der 1916 von französischen Kriegsgefangenen erbauten zweiten, dem Ausbau der Delitzscher Straße und der Erweiterung der

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Osttangente setzen Stadt und Land deutliche Signale für Halles industriellen Osten. Uns so besteht Hoffnung, dass sich zwischen florierenden Logistik-Unternehmen und stillgelegtem Schlachthof neues Leben regt und es wieder heißen kann “Go East!”.

 
 
 

Der städtische Haushalt setzt finanzielle Grenzen

Bilanz 3. Stadtteilkonferenz für Halle-Ost (Diemitz, Dautzsch, Freiimfelde, Kanenaer Weg und Thaerviertel)

„Halle-Ost spielt durchaus keine untergeordnete Rolle in der Stadt“, versicherte Oberbürgermeisterin Ingrid Häußler am Dienstag, 18. Mai 2004, den Bürgern auf der Stadtteilkonferenz für Diemitz, Dautzsch, Freiimfelde, Kanenaer Weg und das Thaerviertel. „Wir nehmen die Probleme sehr ernst. Nicht auf jede Frage können wir sofort eine Antwort geben. Nur Schritt für Schritt lassen sich die Probleme und Anliegen lösen, darüber müssen wir uns klar sein“, warb sie am Ende der Veranstaltung um Verständnis und Geduld.

Der Stadtteil, in dem Halles OB zur traditionellen Stadtteilkonferenz einlud, ist einer der über Jahrzehnte vernachlässigsten, und jetzt vom Verschwinden der Industrie geprägten Bereiche. Die Nachteile, die sich daraus für die Entwicklung des Stadtgebietes ergeben haben, sieht auch das Stadtoberhaupt. Deshalb appellierte die OB an die Bürgervereine, die sich hier gebildet haben: „Machen Sie weiter. Auch mit kleinen Schritten bewegen wir etwas.“ Sie machte deutlich, dass gerade die in diesem Stadtteil dringend erforderlichen Straßenbauarbeiten abhängig von der Haushaltslage der Stadt sind. „Erst, wenn wir wieder einen ausgeglichenen Haushalt haben, ist wieder eine Kreditaufnahme möglich.“ Die Stadt arbeite konsequent daran, den Ausgleich bis 2008 zu schaffen.

Was wird aus dem Stadtteil Ost? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Konferenz. Dass sich etwas bewegt, bewiesen die Informationen über den Neubau des Riebeckplatzes, den Neubau der Berliner Brücke und den Ausbau des Verkehrsknotens an der Metro. Gerade hier sind die Bürger von den mit diesen großen Verkehrsbauten verbundenen Umleitungen und Verkehrseinschränkungen betroffen – und zuweilen unzufrieden. So kritisierte eine Anwohnerin der Fritz-Hoffmann-Straße die gesamte Ampelschaltung. Es komme dort regelmäßig zu Staus. Auch die Kontrollen im Interesse der Sicherheit müssten verschärft werden, forderte ein anderer Teilnehmer. „Wenn die bereits durchgeführten Veränderungen nicht greifen, muss noch einmal vor Ort über eine Optimierung diskutiert werden“, wandte sich Ingrid Häußler an die Untere Verkehrsbehörde und die anwesenden Polizeivertreter. Unverständnis löste bei den Bürgern der Bau eines großzügigen Fußgängerbereiches von Zöberitz (im Zusammenhang mit der Metro-Kreuzung) bis zu der Bahnbrücke Dautzsch aus. Dort stehen dann den Fußgängern gerade mal 50 Zentimeter zur Verfügung. „Ein hochgradiger Gefahrenpunkt“, sind sich die Bürger einig und baten, hier nach einer entspannenden Lösung zu suchen.

Weitere Diskussionspunkte waren unter anderem die Schließung der Schule Freiimfelde, die Stilllegung des Friedhofs, die Veränderungen in der Kindertagesstätte. „Jede Einrichtung kostet Geld. Und wir können auf Dauer nicht alle weiter betreiben. Fehlende Steuereinnahmen zwingen uns, mit den vorhandenen Mitteln besonders wirtschaftlich umzugehen“, erläuterte die Oberbürgermeisterin.

Machbares umsetzen

Ein Thema, das bereits zur zweiten Stadtteilkonferenz im Stadtgebiet Ost die Gemüter bewegte, war die Drogenszene in der Landsberger Straße. Oberbürgermeisterin Ingrid Häußler freute sich, dass die Situation inzwischen verbessert werden konnte. Mehrere Gesprächsrunden zwischen der Stadtverwaltung, der Polizei und der Interessengemeinschaft Landsberger Straße führten zu einer Kamerainstallation. Durch regelmäßige Kontrollen konnte die Lage entschärft werden.

Sowohl 2002 als auch 2003 spielten dafür die fehlenden „Lunger“-Möglichkeiten für die Jugendlichen eine Rolle. Bemühungen der Stadt, mit den jungen Leuten ins Gespräch zu kommen, schlugen wegen einer mangelnden Resonanz der Jugendlichen fehl. Erstaunlich, dass auch zur diesjährigen Beratung mit der OB kein Jugendlicher zugegen war und Stellung bezog. Trotzdem wurde das Angebot der Stadt erneuert, gemeinsam mit den Bürgervereinen Diemitz und Dautzsch sowie Streetworkern vor Ort nach Möglichkeiten zu suchen. Im ehemaligen „Rentnerpark“ an der Saalfelder Straße könnte ein Ort geschaffen werden, wo sich die jungen Leute ungestört treffen könnten. Damit würde auch am neuen schönen Kinderspielplatz Ruhe und Sicherheit für die Kleinen bis zwölf Jahre einkehren, so einige Anwohner. „Wir werden sicher keine Motocross-Strecke für fliegende Motorräder errichten, dafür etwas Machbares unterstützen“, so die Oberbürgermeisterin.

Umgesetzt werden konnten dafür einige andere Anregungen aus der letzten Stadtteilkonferenz. So wurden in der Berliner Straße Pappeln und Linden gepflanzt, am Karl-Liebknecht-Platz Borde verlegt und Schlaglöcher verfüllt, Verschmutzungen beseitigt und die Gehwege in der Verlängerten Apoldaer Straße vom störenden Grünwuchs befreit. Zwei Hundetoiletten fanden ihren Platz an zentralen Plätzen. Mehr davon wären nicht schlecht, wünschten sich die Bewohner. OB Häußler verwies darauf, dass die Unterhaltung jeder dieser Anlagen die Stadt pro Jahr 60 000 Euro kostet und noch nicht in allen Stadtteilen ausreichend aufgestellt sind.

Holger Bläß vom Bürgerverein Diemitz sprach die Umlenkung von Stadtsanierungsmitteln auch in Außenbezirke an, um punktuell mal eine Ruine abreißen oder einen Schandfleck beseitigen zu können. Dies sei nicht möglich, da die Mittel zweckgebunden sind, erläuterte die OB. Sie müssten kompakt eingesetzt werden. Auch der Nachholebedarf bei der Instandsetzung der Straßen sei enorm und werde weiter wachsen. In diesem Zusammenhang bedauerte Ingrid Häußler, dass die Olympia-Entscheidung gegen Leipzig gefallen sei. Sie habe auf Chancen für die Entwicklung in der Saalestadt in vielen Bereichen gehofft, auch zur Verbesserung der Straßenverhältnisse. „Trotzdem hat sich die Unterstützung der Bewerbung gelohnt“, ist sie sich sicher. „Halle ist bekannter geworden.“

„Große Bauvorhaben sind für die gesamte Stadt bedeutsam“ „Die großen städtischen Bauvorhaben Riebeckplatz, Berliner Brücke und Metro-Kreuzung sind für die gesamte Stadt bedeutsam“, betonte Oberbürgermeisterin Ingrid Häußler zur Stadtteilkonferenz. Mit dem neuen Riebeckplatz entsteht ein urbaner Raum, der sowohl ein modernes Liniennetz, einen reibungslosen Verkehrsfluss garantiert als auch zum Verweilen einlädt und sichere Fußwege bietet. Ingo Sterzing von IPM erläuterte, dass über vier neue Haltestellen ein direkter Zugang zu den wichtigsten Anlaufpunkten geschaffen wird: zur Leipziger Straße, zum Hauptbahnhof, zum Busbahnhof am Kamiethplatz und zur Franckestraße. „Haltestellen sind direkt dort, wo die Leute hinwollen.“ Die vier- bzw. zweispurigen Zufahrten aus der Delitzscher, Merseburger, Franckestraße und Magdeburger Straße werden dann per Ampel in den Kreisverkehr geleitet. Mit der Umgestaltung erfährt der Riebeckplatz eine städtebauliche Aufwertung. Prägend für den Platz sind kurze Brückenbauten und große offene Teile. Hochwertiges Pflaster mit Granitplatten, Glasüberdachungen an der Ladenpassage, die Beleuchtung, Grün, Fahrradständer, Sitzmöglichkeiten machen das Bauwerk interessant. Einbezogen in die Umgestaltung werden sowohl der Eingangsbereich der Leipziger Straße als auch der Bahnhofsvorplatz.

Unlängst begann der Straßenbau vom Riebeckplatz aus in Richtung Norden. Die Umleitung führt bis zum Juli über Volkmann- und Krausenstraße wieder zur Magdeburger Straße. Außerdem erfolgt der Bau eines Provisoriums für die Straßenbahn. Derzeit wird die Straße in Richtung Francke- und Merseburger Straße erbaut. Schon im Juni geht es hier über die neue Strecke. Bis zur Gesamtfertigstellung müssen noch diverse Änderungen und Einschränkungen in Kauf genommen werden. So kann der Bereich in Richtung Delitzscher Straße erst ganz zum Schluss erneuert werden, wenn die Straßenbahn dann über die neue Trasse fährt.

Zum Bau der Berliner Brücke informierte Klaus-Peter Herbardt von der Hastra. Vier Bauabschnitte sollen noch in diesem Jahr fertig werden, so unter anderem zwei Stützbauwerke bis Ende Oktober. Mit dem Neubau der Metro-Kreuzung entfällt künftig die Querung der B 100, erläuterte Dirk Meyer vom Straßenbauamt Halle. Am 30. Oktober sei die Fertigstellung vorgesehen. Von der Metro aus führe dann über die Rosenfelder Straße eine neue Tangente nach Halle.