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So viel Schnee im Januar hatten wir lange nicht

Was war das für ein Winter. Hatten wir doch erst im letzten Jahr diese kalten Tage. Aber so viel Schnee hatten wir lange nicht. Der ganze Januar war weiß. Nicht jeder hat viel Freude an der weißen Pracht.

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Nicht geräumte Haltestellenbereiche und Fußwege aber auch die Straßen waren teilweise kaum noch zu passieren.

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Überall türmt sich der Schnee und eine Parklücke findet man kaum noch.

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Aber schön war es dennoch. Die Schwierigkeiten nahm man gern in kauf. Viel zu selten kann man den Winter so genießen. Im Zentrum der Stadt sieht es anders aus. Dort ist jede gefallene Schneeflocke eine zu viel. Hier am Stadtrand dagegen ist es dann doch etwas angenehmer. Zumal gerade in Büschdorf die Straßen und Wege vielfach ordentlich geräumt waren.

War der Januar nun wirklich so kalt wie alle sagen. Wenn man die tatsächlichen Temperaturen vergleicht wird es deutlich

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Quelle: eigene Messung

– der Januar 2010 war deutlich kälter als der in 2009. Auch wenn es nur private Messungen sind und der eine oder andere Wert von der offiziellen Messstelle in Halle-Kröllwitz abweicht bekommt man doch einen sehr guten Überblick.

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Quelle: eigene Messung

Deutlicher wird es dann noch wenn man die Tagesdurchschnittstemperaturen mit einander vergleicht. Da gab es doch einige viel kältere Monate wie aus der Grafik zu sehen ist.

image Quelle: MZ vom 02.02.2010 und eigene Messung

Bei den absolut gemessenen Temperaturen erreicht der Januar 2009 doch einen beachtlichen Platz. Das waren aber auch extreme Temperaturen. Wir hatten dabei noch Glück, da es zu diesem Zeitraum fast Windstill war.

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Quelle: MZ vom 06./07.01.2009

 
 
 

Noch vier neue Brücken für die Europachaussee



Planungen zum vierten Abschnitt der Osttangente laufen bereits

VON HEIDI JÜRGENS, 22.01.10, 21:05h
HALLE/MZ. Zwar ist der dritte Bauabschnitt der Europachaussee, der so genannten Osttangente, noch nicht abgeschlossen, dennoch läuft bereits das Planfeststellungsverfahren für den vierten und letzten Bauabschnitt. Die Straße soll nach ihrer Fertigstellung im Jahr 2013 die B 91 im Süden der Stadt mit der B 100 im Osten verbinden. Die abschließenden Arbeiten am dritten Bauabschnitt zwischen dem derzeitigen Endpunkt an der Grenzstraße und dem im Bau befindlichen Knoten an der Delitzscher Straße im Bereich des Hochwegs ruhen derzeit wetterbedingt. Dennoch soll nach Aussage von Cornelia Wilhelm, der zuständigen Planerin aus dem Tiefbauamt, der Anschluss an die Delitzscher Straße im zweiten Quartal vollzogen sein.

Zwischen Dautzsch und Diemitz

Wie es im vierten Bauabschnitt zwischen Delitzscher Straße und der B 100 weitergehen soll, darüber gibt es schon sehr genaue Vorstellungen. Rainer Möbius, Ressortleiter Verkehrsplanung bei der Stadt, erläutert: “Die Trasse soll von der Delitzscher Straße kommend zwischen Dautzsch und Diemitz in Richtung Berliner Straße verlaufen, kreuzt dabei die Reideburger Straße und die Reideburger Landstraße und führt dann zur B 100.” Vier Brücken sind geplant; eine über die Berliner Straße, zwei über die Bahnlinien zwischen Berliner Straße und B 100 und die vierte über die B 100. Zwischen den Brücken soll die Straße über einen Erdwall führen. Auch ein Radweg ist geplant – parallel zur Straße auf der Westseite bis zum Hobergweg. “Es hat Berechnungen zum Lärmschutz gegeben”, erläutert Cornelia Wilhelm. Entsprechend der gesetzlichen Vorgaben ist vorgesehen, eine Lärmschutzwand (Höhe Reideburger Straße) zu errichten und am Hobergweg einen Wall aufzuschütten .
Nachdem Betroffene die Möglichkeit hatten, Einwände vorzubringen und es im November einen Erörterungstermin gab, werden nun im Rahmen des Anhörungsverfahrens die Unterlagen bearbeitet. Die Stadt als Planfeststellungsbehörde muss danach private und öffentliche Interessen abwägen und einen Planfeststellungsbeschluss fassen. Bei der Bauverwaltung hofft man, dass dies noch in diesem Jahr passiert, damit der Bau 2011 beginnen kann.
Wie es seitens des Landes-Verkehrsministeriums heißt, soll im Anschluss an die Anbindung der Osttangente an die B 100 die Bundesstraße zwischen Peißen / Brücke über die Bahnstrecke nach Magdeburg und Halle ausgebaut werden und dabei eventuell einen Mittelstreifen erhalten. Die Planung dazu könnte bereits in diesem Jahr beginnen – vorausgesetzt, es stehen beim Land die entsprechenden Haushaltsmittel zur Verfügung.
Hoffnung für die Frohe Zukunft
Und damit besteht auch Hoffnung für die Bewohner die Siedlungshäuser in der Frohen Zukunft, die seit Jahren Lärmschutz entlang der B 100 fordern und schon hunderte Unterschriften gesammelt haben. Denn mit dem Ausbau der Straße sollen “Auswirkungen auf die Lärmsituation ermittelt und wenn notwendig entsprechende Lärmschutzmaßnahmen getroffen werden”, so das Ministerium. Die Planungen, hieß es, könnten eventuell in diesem Jahr beginnen.
Der Ausbau der Straße würde bis etwa Höhe Mühlrain erfolgen. Bis dorthin ist das Land Baulastträger. Ob das letzte Stück bis zur Dessauer Straße dann von der Stadt ebenfalls ausgebaut wird, steht nach Angaben von Verkehrsplaner Möbius noch nicht fest.

 
 
 

Bürgerforum in Büschdorf: Klagen über Baustellen und Lärm

(Text – Sonntags Nachrichten, Hallescher Kurier vom 27.09.2009)


HALLE. In der Turnhalle der Grundschule Büschdorf war kein Platz mehr frei, so groß waren das Interesse, aber teilweise auch der Unmut der Bewohner aus Halles Osten beim Bürgerforum am Dienstag. Die Fragen konzentrierten sich auf Baustellen, Lärm und Verkehr.

Mit etwas Lob vorab – für das Planetarium Kanena und die Rettung der Grundschule Büschdorf – versuchte Halles Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados, auf dem Forum für eine gute Atmosphäre zu sorgen und dabei engagierte Bürger und die Arbeit der Stadtverwaltung gleichermaßen zu würdigen. Der äußerst diplomatische Stil, mit Michael Schädlich das Gespräch zwischen Stadtverwaltern und Bürgern moderierte, ab indes den Ausschlag, dass es bei den vielen brennenden Fragen in den meisten Fällen friedlich zuging.

Wutschnaubend verließ nur ein Hallenser den Saal, nachdem er sich über den Zustand der Reideburger Straße aufgeregt hatte. Bei Tiefbauarbeiten sei die betonierte Straße völlig zerstört worden. Wann, verdammt nochmal, wird der Schaden behoben, forderte er sofort zu erfahren. „Im März/April 2010“, bekam er zu hören. Im Gegenzug trieb eine „Wiederholungsklägerin“ Baudezernent Thomas Pohlack dazu, etwas unwirsch zu reagieren. Ihre Einwände gegen den Ausbau der Delitzscher Straße habe sie wiederholt bei allen möglichen Stellen dargestellt und ausführlich Antwort bekommen. Knackpunkt ist einmal mehr die leidige Straßenausbaubeitragssatzung, die Anlieger im Zuge von Straßenausbauarbeiten teuer kommt. Die Straßenausbaubeitragskosten seien festgelegt, darüber gebe es keine Diskussion, die müssten nur ausgerechnet werden, legte Martin Heinz, Leiter des Straßen- und Tiefbauamtes, nach.
Eine Anwohnerin aus dem Krienitzweg berichtete, dass der Verkehrslärm von der nahen Europachaussee und der Eisenbahnstrecke nach Leipzig jetzt so laut seien, dass eine Unterhaltung auf der Terrasse nicht mehr möglich sei. Außerdem sitze sie bei allen Ausfahrten aus Halle Güterbahnhof im Bett. Dass sei erst seit dem Neubau der Strecke so. Ihr sei zu Ohren gekommen, dass die Stadt die Nachfrage der Bahn nach Lärmschutz verneint habe. „Das ist ein Stück aus dem Märchenbuch“, schoss Pohlack scharf. Bei der Bauplanung (Planfeststellungsverfahren) würden Lärmmessungen vorgenommen, um sie mit den Lärmschutzbestimmungen abzugleichen. Zudem gebe es eine Anhörung mit Bürgerbeteiligung. Wenn die Grenzwerte unterschritten werden, sei Lärmschutz nicht zwingend. Sie habe in Unterlagen gesehen, dass der Lärm nur punktuell gemessen worden sei, kritisierte die Betroffene. Die Kontrahenten einigten sich darauf, dass die Stadt mit einem Prüffahrzeug der Lärmproblematik nochmals nachgeht.
Ärger gibt es offenbar auch mit der Berliner Straße. Dass dort viele Autofahrer rasen, sollte die Stadt untersuchen. Wie Szabados sagte, wurden binnen eines Jahres 7900 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt (in der Tempo-30-Zone stadteinwärts betreibt die Stadt einen „Starenkasten“). Nur fünf Prozent der Fälle (395) hätten im Bußgeldbereich (mehr als 20 Stundenkilometer zu schnell) gelegen, stellte die Rathaus-Chefin fest. Den  Händler, die sich sorgen, von ihren Kunden abgeschnitten zu sein, wenn der grundhafte Ausbau der Berliner Straße beginnt, antwortete sie mit dem Verweis auf das jahrelange Klagelied über den schlechten Zustand der Straße (Kopfsteinpflaster). „Seien wir froh, dass jetzt endlich was passiert. Das Konjunkturpaket ist ein Segen“, so Szabados.
Die vielen kleinen Straßen im Osten müssten auch endlich repariert werden, sagte eine Bürgerin. Es gebe bis zu 20 Zentimeter tiefe Schlaglöcher.
Wegen des Lärms, den über Halles Osten kurvende Flugzeuge vom nahen Flughafen Leipzig/Halle verursachen, sei die Stadt mit den Verantwortlichen im Gespräch, erläuterte Pohlack. Doch die Stadt müsse hier einen Spagat machen, weil der Flughafenausbau wirtschaftlich wichtig sei.
Andere Forumsteilnehmerinnen wünschten eine alle zwei Wochen verfügbare, mobile Anlaufstelle für Senioren sowie einen Raum für einen Kreativclub, der wegen der wachsenden Einwohnerzahl in Büschdorf aus allen Nähten platze. Die OB sagte zu, sich um die Anlaufstelle kümmern zu wollen. Den 14 Tage-Rhythmus wollte sie nicht bestätigen. Als Lösung für den Club schlug sie vor, den Hortraum der Grundschule nach 17 Uhr zugänglich zu machen.
Beim Bürgerforum wurde deutlich, dass das Zugehörigkeitsgefühl zu Halle in den Randgebieten brüchig ist, obwohl deren Eingemeindung 1950 (!) war.

 
 
 

Von den Küchendörfern zu Halles industriellem Osten

(Text – Super Sonntag vom 14.06.2009)

Osttangente und Ausbau der Delitzscher Straße werten Halles Osten auf.

Wo heute Deutschlands älteste Schokoladenfabrik steht, die Tageszeitung für Halle produziert wird, Deutschlands zweitbeliebteste Backmischungen produziert werden oder die Straßenbahn Halles “zu Hause” sind, dort waren vor rund 150 Jahren die “Küchendörfer” Halles zu finden.

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Gemüse für die Stadt

Büschdorf etwa, das Dorf an der bedeutenden Handelsstraße ins Kursächsische, das Gemüse für Halle und Leipzig produzierte. Auch in den Dörfern, die entlang des Reidebachs entstanden waren und heute den Ortsteil Reideburg bilden – Reideburg, Sagisdorf, Krondorf, Baweritz oder Schönnewitz – hatten fruchtbaren Boden und eine garantierte Wasserversorgung, um den Hallensern frisches  Gemüse auf den Tisch zu bringen.Und in Diemitz, das die Hallenser heute vor allem als “Eisenbahnviertel” und Durchfahrt zur A14 und A9 kennen, wurde neben Gurken vor allem Kümmel angebaut. Deshalb erzählen alte Diemitzer heute noch vom Kümmeldorf.

Das Gesicht der Dörfer wandelte sich, als nach dem deutsch-französischen Krieg 1870/71 die Industrialisierung in Halle voranstürmte, sich die Wohnsiedlungen nach Süden ausdehnten und die Industrie das hallesche Umland im Osten besetzte. Vor allem, als um 1880 eine erste “Berliner Brücke” die Stadtgrenze der Bahngleise nach Osten durchbrach – vier Eisenbahnlinien kreuzten Halle damals – entstanden in Diemitz Werkstätten (nicht nur!) für die Eisenbahn, führten Gleise aus neuen Großbetrieben zu dem 1870 feierlich eingeweihten Zentralen Güterbahnhof, wurden in dem einst idyllischen Dörfchen Wohnungen für Arbeiterbund Angestellte der Bahn gebaut.

Straßenbahn aufs Land

Beredtes Zeugnis für die Eroberung der Saalkreisdörfer durch die Industrie mag sein, dass bereits 1914, 36 Jahre, bevor Reideburg, Kanena, Büschdorf und Diemitz nach Halle eingemeindet wurden, die Städtische Straßenbahn Halle bis nach Schönnewitz fuhr. Oder die Otto-Stomps-Straße, benannt nach einem Bankier, der sich rechtzeitig ein großes Areal für die Erbauung von Industriebetrieben an “seiner” Straße sicherte.

Heute verstecken sich die alten Dorfkerne hinter hohen Mauern und Toren vor dem scheinbar unaufhaltsamen Verfall von leer stehenden Mietshäusern, Stadtvillen und Betriebsgebäuden. Aber mit dem Neubau der dritten Berliner Brücke anstelle der 1916 von französischen Kriegsgefangenen erbauten zweiten, dem Ausbau der Delitzscher Straße und der Erweiterung der

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Osttangente setzen Stadt und Land deutliche Signale für Halles industriellen Osten. Uns so besteht Hoffnung, dass sich zwischen florierenden Logistik-Unternehmen und stillgelegtem Schlachthof neues Leben regt und es wieder heißen kann “Go East!”.

 
 
 

Der „Creativ Club Büschdorf“

Halle/MZ/JAM – Der „Creativ Club Büschdorf“ ist vom bundesweiten Netzwerk Nachbarschaftshilfe für sein Engagement ausgezeichnet worden. Als Dank für die Bemühungen des Vereins schickte die Initiative der Vorsitzenden Helga Dunkel ein handgefertigtes und signiertes Bild des berühmten Kinder-Karikaturisten „Janosh“. Der Büschdorfer Verein bietet vor allem allein stehenden Senioren eine Freizeitbeschäftigung auf dem handwerklichen Sektor.

So wollen die Mitglieder der Einsamkeit im Alter vorbeugen, sagt Helga Dunkel. Begonnen habe das Engagement zunächst mit 5 Büschdorfern, 24 seien es heute. Der Verein, der auch mit der Kirche und einer Jugendeinrichtung enge Kontakte pflegt, feiert übrigens im kommenden Jahr seinen fünften Geburtstag.

Quelle: MZ SaaleKurier vom 13.12.2008

 
 
 

EC-Automat in Reideburg manipuliert

HALLE/MZ/CZE – Scheckkarten-Betrüger haben am Wochenende versucht, in Halle zuzuschlagen. In der Sparkassenfiliale an der Delitzscher Straße in Reideburg hat ein Kunde gestern Mittag ein Kartenlesegerät sowie eine installierte Videokamera am EC-Automaten entdeckt. Er alarmierte daraufhin die Polizei.

“Da der Mann kein Handy dabei hatte, hat er das Kartenlesegerät mitgenommen und uns von zu Hause aus angerufen”, sagte Polizeisprecher Siegfried Koch auf MZ-Nachfrage. Kurz nach 13 Uhr seien die Beamten vor Ort gewesen und hätten die Filiale abgesperrt. Das Kartenlesegerät sei am Eingang installiert gewesen. “Dadurch haben die Täter die Kartendaten von jedem Kunden gelesen, der die Tür per EC-Karte geöffnet hat”, erklärte Koch. Am Geldautomaten in der Filiale hätten die Beamten eine Videokamera entdeckt, die dann beim Geldabheben die Eingabe der Geheimzahl der jeweiligen Karte gefilmt hätte. Durch die Kombination von Kartendaten und Pin-Code hätten die Täter die nötigen Informationen gehabt, um widerrechtlich von fremden Konten Geld abheben zu können.

Doch noch sind viele Fragen offen. “Wir wissen bisher nicht, wann das Lesegerät und die Kamera angebracht wurden und wie viele Kunden die Sparkasse seitdem betreten haben”, sagte Koch. Dazu müssten erst mal die Daten ausgewertet werden. Zudem müsse Rücksprache mit der Bank gehalten werden. Der EC-Automat der Reideburger Filiale jedenfalls sei zeitweilig außer Betrieb gestellt worden. Laut Koch ist dies erst der zweite bekannt gewordene Fall solch einer Automaten-Manipulation in Halle.

“In Magdeburg dagegen gab es schon mehrere Fälle.”

Quelle: MITTELDEUTSCHE ZEITUNG, SaaleKurier vom 08.12.2008

 
 
 

Tag der offenen Tür in der Grundschule Büschdorf

Nach langwierigem Kampf erstrahlt die Grundschule in Büschdorf in neuem Glanze. Roswitha Drenkelfuß (Rektorin) und das gesamte Kollegium möchte sich zum Tag der offenen Tür am 12.12.2008 um 14:30 Uhr bei Würstchen und Glühwein herzlich für das tatkräftige Engagement bedanken.

Frontansicht

Frontansicht

Die Büschdorfer Bevölkerung hatte in Form von Unterschriftensammlungen, Wortmeldungen zu Stadtteilkonferenzen, persönlichen Briefen an die Stadtverwaltung sowie Unterstützung der Schule in Form von finanziellen Zuwendungen, persönlichen Engagement in Schüler-Arbeitsgemeinschaften oder Mitarbeit im Förderverein die Stadträte überzeugt, so das sie sich in einer Sitzung am 29.03.2006 für den Erhalt der Grundschule in Büschdorf entschieden hatten.

Überzeugen Sie sich selbst von der bewundernswerten Rekonstruktion der Schule.

Grundschule in Büschdorf

Grundschule in Büschdorf

Ich selbst halte den Bau für die mit Abstand schönste Schule im ganzen Umkreis Halle Saale und wünschte selbst noch einmal Kind zu sein.

 
 
 

Die Osttangente kommt voran

Halle/MZ. In Halle wird eines der wichtigsten Straßenbauvorhaben vorangetrieben: die als Osttangente oder Europachaussee bezeichnete Umgehungsstraße, die die Merseburger Straße (B 91) mit der B 100 verbinden soll. Für den einen Kilometer langen und 15,5 Millionen Euro teuren Teilabschnitt zwischen Grenz- und Delitzscher Straße laufen zurzeit die Erdarbeiten auf Hochtouren.
“Bis Ende Oktober soll der Erdbau fertig gestellt sein.” Ria Steppan (Presseamt)

Mit schwerem Gerät haben die Mitarbeiter der beauftragten Arbeitsgemeinschaft zweier Baufirmen damit begonnen, die Dämme für zwei weitere Auf- und Abfahrtsrampen am Knoten Grenzstraße aufzuschütten. Zudem werden die Entwässerungsleitungen für die künftige, zweispurige Fahrbahn verlegt. “Bis Ende Oktober soll der Erdbau für die Straße einschließlich Frostschutzschicht fertig gestellt werden”, sagte Ria Steppan vom städtischen Presseamt.
Die begonnene Teilstrecke gehört zum dritten Bauabschnitt der Osttangente. Bestandteil ist auch der Ausbau des Knotens Osttangente/ Delitzscher Straße im Bereich der heutigen Einmündung des Hochwegs. “Ende September beginnen dort die Arbeiten an der Grundwasserwanne und an der Brücke, über die die Delitzscher Straße über die Osttangente führen wird”, so Steppan. Die Grundwasserwanne ist für die Bauleute eine Herausforderung: Die 184 Meter lange Wanne soll verhindern, dass die an dem Knoten tiefer gelegte Umgehungsstraße mit Grundwasser voll läuft.
Im Herbst 2009 sollen die Arbeiten an dem Trassensegment abgeschlossen werden (siehe auch “Arbeiten bis 2013″). Das Teilstück kann laut Steppan aber erst dann freigegeben werden, wenn die parallel laufenden Ausbauarbeiten an der Delitzscher Straße auch im Kreuzungsbereich der Osttangente beendet sind. Damit wird im Frühjahr 2010 gerechnet.
Um den aktuellen Baukomplex hatte es vor zwei Jahren heftigen Streit gegeben. Anwohner des Hochwegs sowie Nutzer der nahe gelegenen Gartenanlage hatten umfangreiche Lärmschutzmaßnahmen gefordert. Eine Familie war sogar vor Gericht gezogen, konnte sich aber nicht durchsetzen (die MZ berichtete). Die Stadt hatte sich aber zu “abgespecktem” Lärmschutz bereit erklärt. Ab Frühjahr kommenden Jahres sollen nun für rund 63 000 Euro eine Lärmschutzwand und auch ein Wall errichtet werden.

Die Osttangente soll Halles Innenstadt, über die ein Großteil des Durchgangsverkehrs rollt, entlasten. Zudem soll sie Gewerbeflächen im Osten der Stadt erschließen. Im Jahr 2000 war das erste Teilstück fertig gestellt worden. 2010 wird mit Baubeginn für den vierten und letzten Abschnitt (Delitzscher Straße -B 100/ rund 2,5 Kilometer) gerechnet. 2013 könnte die Tangente mit einer Gesamtlänge von fast acht Kilometern komplett sein. Gesamtkosten: 93,2 Millionen Euro – zum Großteil gespeist aus Fördertöpfen.

Quelle: MITTELDEUTSCHE ZEITUNG, Ressort: HAL vom 03.09.2008, REDAKTEUR MICHAEL TEMPEL

 
 
 

Richtung Osten wird’s eng

Wer täglich durch die Delitzscher Straße in Halle fährt, dem ist es kaum entgangen: Umfangreiche Baumaßnahmen werfen ihre Schatten voraus und sind schon jetzt hin und wieder mit Einschränkungen für den Fahrzeugverkehr verbunden.
Doch richtig los geht es im Mai. Dann startet der erste Bauabschnitt für den Ausbau dieser wichtigen Ausfahrtsstraße Richtung Osten. Zwischen der Querung der Straßenbahngleise hinter dem Riebeckplatz und dem Abzweig in den Kanenaer Weg werden die ersten 500 Meter in Angriff genommen.“Und das bei fließendem Verkehr“, sichert Mirko Wagner, amtierender Teamleiter Planung bei der Stadt Halle, zu, „während der gesamten Bauzeit kann der stadtauswärts rollende Verkehr die Baustelle passieren. Der Verkehr in die Stadt wird umgeleitet.“ Gerade wegen des fließenden Verkehrs hat man sich beim Ausbau der Delitzscher Straße für viele kurze Abschnitte entschieden, die wenig beeinträchtigen und schnelles Arbeiten ermöglichen. Bereits im Frühjahr 2009 soll zwischen Riebeckplatz und Kanenaer Weg die Straßenbahn auf ihrem bahneigenen Körper rollen und behindertengerechte Haltestellen an der Ecke Freiimfelder Straße haben. Die Straße erhält eine Buckelpisten freie Spur in jede Richtung mit Abbiegespuren in den Kreuzungsbereichen sowie separate Fuß- und Radwege.
Sorgen müssen sich auch die Benutzer der Straßenbahn während der Bauarbeiten wenig machen, weißt Ingo Sterzing vom Projektbüro darauf hin, dass nach dem Start der Bauarbeiten die Straßenbahn aus Büschdorf kommend noch über die Freiimfelder und Berliner Straße in die Stadt umgeleitet werden kann. Erst wenn im Herbst die Kreuzung Freiimfelder Straße auf dem Bauplan steht und auch das dortige Gleisdreieck umgebaut wird, gilt Schienenersatzverkehr für den gesamten Osten. „Unser ehrgeiziges Ziel“, so Sterzing, „ist es, dass die Straßenbahn aber noch vor Jahresende wieder rollen kann.“ Für den übrigen Verkehr wird die Strecke im Frühjahr 2009 frei gegeben. Kosten des ersten Projektes: 5,2 Millionen Euro plus 1,9 Millionen Euro für die Arbeiten an der unterirdischen Infrastruktur, gefördert von Bund und Land.
In weiteren Teilabschnitten wird der Ausbau der Delitzscher Straße bis zur Kreuzung in Reideburg etwa im Jahr 2012 abgeschlossen sein.

Weniger den rollenden Verkehr beeinträchtigen wird zur gleichen Zeit der weitere Ausbau der Haupterschließungsstraße Gewerbegebiet Halle-Ost (HES), auch Osttangente genannt, der im Juni in die heiße Phase kommt. Dann wird die Osttangente bis zum Hochweg verlängert und hinter der jetzigen Straßenbahnendstelle Büschdorf an die Delitzscher Straße angebunden.
Schon jetzt können Interessierte die Baufeldberäumung und den Abbruch auf dem Gelände Unger an der Einmündung Hochweg verfolgen und haben sich vielleicht über die gebaute Umfahrung gewundert. „Dies ist nötig“, so Cornelia Wilhelm, Sachbearbeiterin Planung der Stadt, „weil die Osttangente die Delitzscher Straße  an dieser Stelle überqueren soll.“ Deshalb wird die Delitzscher da erst einmal zu einem großen Loch.
In der zweijährigen Bauzeit bis zum Sommer 2010 erhält die Ortsumfahrung einen kreuzungsfreien Anschluss an die Delitzscher Straße und auch Lärmschutzwände werden für die Bewohner und Gartenanlagen am Hochweg gebaut.
1450 Meter Straße, 1400 Meter Rampen und eine Brücke stehen auf dem Bauplan und auch die endgültige Fertigstellung des Knotens Grenzstraße. Insgesamt müssen dafür 15,6 Millionen Euro aufgewendet werden, zu 75 Prozent gefördert aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Die übrigen Kosten muss die Stadt tragen.

„1993 haben wir die gesamte Maßnahme gestartet“, erinnert Cornelia Wilhelm an die Anfänge der neuen Straße, „1996 den ersten Abschnitt zwischen Leipziger Chaussee und Dieselstraße, im Jahr 2000 die Fortsetzung bis zur Industriestraße in Betrieb genommen. Seit April 2007 kann der Verkehr über die Grenzstraße in die Delitzscher Straße rollen.“ Wenn im Sommer 2010 der Verkehr kreuzungsfrei in die Delitzscher Straße einmündet, dann fehlen noch 2500 Meter bis zur B 100. „Die sollen von 2010 bis 2013 gebaut werden. Unser Ziel ist dabei, auch die weiteren Arbeiten so durchzuführen, dass der vorhandene Straßenverkehr nicht beeinträchtigt wird“, gibt sie einen Ausblick auf den Abschluss des Straßenneubaus, der dann insgesamt 20 Jahre gedauert haben wird.

Quelle Super Sonntag Ausgabe vom 23. März 2008

 
 
 

La Lotta


Der kleine neue Wurstverkauf im ehemaligen Friseursalon in Büschdorf erfreut sich zunehmender Beliebtheit.

La Lotta Schild

 

Den Besucher erwarten leckere Salate und Wurstspezialitäten der besonderen Art aus dem Thüringer und Harzer Raum. Der liebevoll eingerichtete Laden bietet neben dem Wurst- verkauf einen Imbiss für den kleinen Hunger zwischendurch und einen Lieferservice.

 

Die Öffnungszeiten sind von Mo-Fr von 08:00 Uhr bis 19:00 Uhr und Sa. von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr. Telefonisch erreichbar ist La Lotta unter 0345 / 563 29 03 oder Mobil: 0177 / 889 40 57

La Lotta Außenansicht

 

Die Auswahl des Namens für den Laden viel nicht sehr schwer.

Er entspricht der spanischen Übersetzung des Namens der Tochter Charlotte.

 

Wer die hausschlachtenen Wurstspezialitäten probieren möchte, sollte doch einfach mal in der Käthe Kollwitz Straße vorbei schauen.

Guten Appetit!